Run to the Hills – mit Wahnsinnstypen auf der Alb

Irgendwie haben diese ganzen Trailrunning-Come-Together-Community-Dings-Aktionen schon ihren ganz eigenen Reiz. Ohne Wettkampfstress einfach mal ein wenig gemütlich durch die Gegend hoppeln hat dieses Jahr schon im Schwarzwald prima funktioniert. Aber warum immer so weit in die Ferne schweifen, wenn sowas doch auch hier auf der Schwäbischen Alb gibt. Zum fünften Mal schon fand vergangenes Wochenende der Run to the Hills statt, der von den Hohenzollern Trailrunnern veranstaltet wurde – Zeit, den Jungs und Mädels mal einen Besuch abzustatten.

Let it snow…

Und auch beim zweiten halboffiziellen Termin 2016 zeigte sich das Wetter von seiner ungemütlichen Seite. Es windet, regnet und schneit schließlich, als ich in Bissingen ankomme, wo sich die Trailrunner-Meute schon in der hiesigen Turnhalle versammelt. Nach einer kurzen Ansprache von Guide Carsten geht es dann auch ohne große Umschweife los in Richtung Alb. Um an Höhe zu gewinnen geht es zunächst auf Forstwegen ein gutes Stück bergauf, bis wir schließlich an einem kleinen, ziemlichen steilen Trail ankommen. Dieser führt uns zu unserer finalen Reisehöhe von 950 m.

Ab hier geht es in sanftem Auf und Ab am Albtrauf entlang. Trails wie ich sie liebe! Dazu gibt uns der tobende Schneesturm eine ordentliche Breitseite und über uns Ächzen die Bäume und wippen hin und her. Wir machen beim „heiligen Gral der schwäbischen Alb“ aka die Urne mit dem Gipfelbuch des Buckelrace kurz halt. Hier muss ich dieses Jahr auch definitiv nochmal ran. Es wird schnell kühl, weshalb es zügig weitergeht. Es geht wieder bergab. Der Untergrund ist matschig und meine eher bescheidenen Downhillfähigkeiten werden ordentlich strapaziert.

Der Abstieg zurück nach Bissingen  verläuft über den Hundsrücken, einer kleinen, baumfreien Erhebung, auf der wir wie eine aufgescheuchte Herde Rehe hinabdonnern. Das fetzt und macht so richtig Laune. Die letzten Kilometer verlaufen durch die Ortschaft – leider ganz ohne Trails. Zumindest für die meisten. Denn Carsten und ein weiterer Verrückter hüpfen kurzentschlossen in den nahen Bach und rennen durch das eiskalte Wasser dem Ziel entgegen. Kann man machen – muss man aber nicht. Durchgefroren ging es dann direkt unter die Dusche und ab nachhause. Hier gibts noch einige Eindrücke von der verrückten, aber echt genialen Tour:

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Jörn

Jörn

... mag Kuchen, treibt liebend gerne Ausdauersport und ist vor allem im Triathlon beheimatet. Hat Ernährungswissenschaften studiert und ist das schlechteste Vorbild, wenn es um Essen geht. Und sonst: Berge, Trails, Schnee.
Jörn

3 Comments

  1. Steve sagt:

    Schickes Revier und coole Truppe

    Nice!

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